Tilman Küntzel

Units für Stare zum Lehren von Tonfolgen, 2011

Die Installation stellt ein Angebot an die wild lebenden Vögel dar, ihr Gesangsrepertoire zu bereichern.

Viele Vogelarten imitieren häufig Klänge aus ihrem Umfeld. Je mehr
ungewöhnliche Klänge ein Männchen hervor bringt, desto mehr kann
er damit die Weibchen beeindrucken. Diese Vogelmännchen haben größere
Erfolge bei der Balz und pflanzen sich so besser fort.
Dieses Projekt thematisiert auch die akustische Wahrnehmung des
Raums in der Parklandschaft der BuGa.
Durch das suchende Lauschen nach den Vogel-Klangimitationen wird die akustische Wahrnehmung beim ganzen Besuch der BuGa gefördert.

Material: Multiple, solarbetriebene Vogelkästen mit Licht-Klangerzeuger.

 

Biographie
Tilman Küntzel, geb. 1959 in Jungenheim (Hessen), Ausbildung zum Graphik-Designer, Studium der Freien Kunst und Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg, Analyse- und Kompositionskurse an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg, Studium der Systematischen Musikwissenschaft an der Universität Hamburg, Preisträger „Forum Junger Kunst“ 1992, Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes 1993, Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Lüneburg, Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart 1998, Preisträger „Deutscher Klangkunstpreis“ Marl 2002.
Tilman Küntzel lebt in Berlin.

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